Aretha Franklin

The Queen Of Soul

87 chronologisch angeordnete Songs zeichnen ein umfassendes musikalisches Porträt der unvergleichlichen Karriere Aretha Franklins, die zwischen 1967 und 1976 den Ruf als weltbeste Soul-Sängerin bekam.

Aretha Franklin
Gleich ihre ersten fünf Atlantic-Alben - I Never Loved A Man The Way I Love You (1967), Aretha Arrives (1967), Lady Soul (1968), Aretha Now (1968) und Soul '69 (1968) - erreichten durchweg die Positio n 1 in den US-R&B-Charts und wurden zu Klassikern, die ihren Zauber bis heute behalten haben. Große Songs machten Aretha Franklin weltweit bekannt, darunter Chain Of Fools, Think, The House That Jack Built und natürlich der definitiv zeitlose Klassiker Respect! Einige rare Outtakes von Songs wie It Was You, das im Zuge der Aufnahmen für das Album Aretha Arrives entstand, und Talk To Me, Talk To Me zu Soul '69 ergänzen die sachkundig ausgewählte Zusammenstellung.

Auch einige bahnbrechende Aufnahmen aus den frühen siebziger Jahren, die sie mit den Alben The Girl's In Love With You und Spirit In The Dark (beide 1970) einläutete, gehören zu den unabdingbaren Bestandteilen der Compilation. So stammt aus dem ersteren Album eine elektrisierende Version von The Weight, auf der Duane Allman an der Slide Guitar zu hören ist, und das letztere enthielt den Hit Don't Play That Song (You Lied). Einige herausragende Interpretationen, etwa Spanish Harlem und Bridge Over Troubled Water, die seinerzeit große Single-Hits waren, komplettieren die Chronik ebenso wie eine gelungene Auswahl von Live-Aufnahmen. Dazu gehört das Duett Spirit In The Dark (Reprise with Ray Charles), aus dem 1971er Album Aretha Live At Fillmore West sowie einige Songs aus dem Live-Album Amazing Grace (1972), das bis heute ihr meistverkauftes Album ist und 1973 mit einem Grammy in der Kategorie "Best Soul Gospel Performance" ausgezeichnet wurde.

Zu den weiteren Aretha Franklin-Hits, die Soul und Gospel bis heute prägen, gehören natürlich Jahrhundertsongs, ohne die der heutige R'n'B überhaupt nicht denkbar wäre, zum Beispiel Soul Serenade, People Get Ready, I Say A Little Prayer, Son Of A Preacher Man und Ain't Nothing Like The Real Thing.
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