Credic

Agora

Diese Bande beängstigend talentierter Typen aus Stuttgart hält sich nicht mit Szene-Klischees auf, will das Wort „true“ nicht auf Teufel komm raus mit „v“ schreiben und konzentriert sich stattdessen lieber auf das, worum es eigentlich gehen sollte: Verdammt packende Musik.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 12.10.2018

Wann hat man eigentlich damit aufgehört? Die Frage, die sich Credic bei ihrer Gründung stellten, war dennoch keine einfache: Was zum Henker sollen wir spielen? Und bevor Credic bei ihrem bissigen, epischen und unverschämt einprägsamen Melodic Death Metal ankamen, wollte die reichlich eigenwillige musikalische Sozialisation aus den ähnlich eigenwilligen Köpfen vertrieben werden.

Wo in Jugendtagen von Uriah Heep bis Massive Attack alles erlaubt war, was Laune machte, einigten sich Credic zumindest rein stimmungstechnisch auf die groben Referenzpunkte Metallica, Dark Tranquillity und In Flames. Aus dieser Basis extrahieren sie jetzt einen Sound, wie er untypischer für Stuttgart nicht sein könnte. Wo üblicherweise Pseudo-Rapper in Pandamasken oder sozial unverträgliche und psychisch angeknackste Post-Punk-Bands für Schlagzeilen sorgen, erhebt sich eine Melodic-Death-Metal-Macht, wie sie diese Region lange nicht zu hören bekommen hat.

Ihr neues Album „Agora“ vereint die eisige Epik des schwedischen Death Metals mit klassischem Metal-Riffing, satten Grooves und orchestraler Grandezza, schafft bei aller Härte aber stets den Spagat zwischen Anspruch und Futter für eine ganze Armada an Ohrwürmern.
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