De/Vision

Citybeats

In diesem Jahr feiern DE/VISION nicht nur ihr 30-jähriges Bandjubiläum, sondern präsentieren am 22. Juni ihr neues Album „CITYBEATS“, das gerade mal zwei Jahre nach ihrem letzten Werk „13“ erscheint.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 22.06.2018

Nachdem Steffen und Thomas in ihrer langjährigen Karriere immer wieder die musikalischen Horizonte erweiterten und dabei eine erfrischende Experimentierfreude an den Tag legten, haben sie sich mit ihrem letzten Album auf ihre prägnantesten Qualitäten besonnen und schnörkellose wie eingängige Synthi-Pop-Perlen kreiert, die auch den Nachfolger "CITYBEATS" auszeichnen.

Gleich der Opener "In The Still Of The Night" weist mit locker tänzelndem Groove und DE/VISION-typischem Ohrwurm-Refrain den Weg für ein Album, das dem Albumtitel entsprechend einen urban-sphärischen und verführerisch rhythmischen Charakter ausstrahlt. "Joys Of Paradise" wird von flirrenden Beats vorangetrieben und verführt dabei mit eindringlichen Melodiebögen, die Steffen mit seiner charismatischen Stimme emotional akzentuiert.

"Dystopia" wandelt dagegen auf düsteren Pfaden und bildet den nichtsdestotrotz hypnotisch klingenden Soundtrack zur pessimistischen Sicht auf die Welt, wie sie Thomas in einigen Texten auf "CITYBEATS" zum Ausdruck bringt. Songs wie "Not In My Nature", "Under Heavy Fire" oder "A Storm Is Rising" thematisieren die Angst vor dem Zusammenbruch der Zivilisation durch Kriegstreiberei, Naturzerstörung, Anbetung falscher Götter und nicht zuletzt menschliche Dummheit und machtgierige, verlogene Politiker. Wie schon bei "13" sorgt sich Thomas auch auf dem neuen Album um die Ausweitung des Überwachungsstaates.

"They Won't Silence Us", die erste Singleauskopplung, stellt dagegen ein ganz klassisches DE/VISION-Pop-Juwel dar, das mit tanzbaren Rhythmen und starken Harmonien sowohl im Club als auch im Radio funktionieren wird. Natürlich haben noch weitere Songs das unwiderstehliche Hitpotenzial, mit dem DE/VISION seit über einem Vierteljahrhundert die Szene geprägt haben. Vor allem "Not In My Nature", "Under Heavy Fire" und "I Don't Believe In A Broken Heart" sind hier hervorzuheben, aber Steffen und Thomas haben mit ihrem Produzenten-Duo auch immer wieder ruhigere, nachdenkliche Tracks auf "CITYBEATS" platziert, die die thematische und musikalische Vielfalt der Band unterstreichen. Im Vergleich zum pessimistischen "Dystopia" lässt beispielsweise "The Brightest Star" die Hoffnung aufkeimen, dass noch nicht alles verloren scheint.

"A Storm Is Rising" überrascht mit leichtem Rock-Appeal, das durch Steffens etwas stärker verzerrte Vocals noch betont wird, worauf das gefällige "Last Goodbye" das reguläre Album abschließt.
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