George Benson

The Ultimate Collection

Volle zehn Mal wurde George Benson im Laufe seiner Karriere mit einem Grammy ausgezeichnet. Es waren Songs wie "The Greatest Love Of All", "20/20", "Love X Love", "Lady Love Me (One More Time)", "Give Me The Night" und "Never Give Up On A Good Thing", die ihn zu einem wichtigen Teil in der Geschichte des Souls und Jazz machten.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 20.03.2015

Auch einige Duette erreichten Kultstatus, etwa "When I Fall In Love" feat. Idina Menzel und "Moody's Mood" feat. Patti Austin. Mit "The Ultimate Collection" erscheint nun eine Best Of-Zusammenstellung, die seine größten Hits aus fast 50 Jahren in einem Paket zusammenfasst.

"The Ultimate Collection" erscheint als CD und als 2 CD Deluxe Version, die überdies das Chaka Khan-Duett "Love Will Come Again" enthält, das 1983 nur auf Cassette (!) erschien und zum ersten Mal auf CD erhältlich ist.

George Benson gilt als eine der großen, innovativen Kräfte im Bereich Soul, R&B und Jazz. Im Laufe seiner Karriere hat er seine Spuren deutlich in vielen unterschiedlichen Genres hinterlassen, und die Liste seiner Credits ist von schier unendlicher Länge. Schon früh galt der in Pittsburgh geborene BENSON als Wunderkind, und bereits als 21-Jähriger spielte er im Studio mit dem Atlantic-Künstler Jack McDuff 1964 einen souligen Mix von Jazz-geprägten Songs ein. Bis zum Ende der sechziger Jahre hatte er eine ganze Reihe von Solo-Alben veröffentlicht, darunter New Boss Guitar und It's Uptown With The George Benson Quartet, und auf Miles Davis' "Miles In The Sky" präsentierte er einige brillante Gitarrenparts. Weitere bahnbrechende Alben erschienen auf dem CTi-Label, und aus dieser Epoche stammt auch seine Version von Jefferson Airplanes "White Rabbit" (1973), die auf dieser Collection zu finden ist. Seinen ersten großen Welterfolg hatte er schließlich auf dem Warner Bros.-Album Breezin' (1976), das ihm nicht nur ein neues Publikum erschloss, sondern auch seinen ersten Grammy für die Single "This Masquerade" in der Sparte "Record Of The Year" einbrachte. In der Folge wurde "Breezin'" zum ersten Jazz-Album in der Musikgeschichte, das sich über 1 Million Mal verkaufte! Einen zweiten Grammy bekam BENSON im Jahr darauf für seine Version von "On Broadway" aus dem Album "Weekend In LA" (1978).

Mit "Give Me The Night" (1980), das von Quincy Jones produziert wurde, kam für BENSON dann der Quantensprung in den Mainstream, als das Album direkt in den Top-10 der US-Pop-Charts landete. Mit einigen weiteren Singles bewies er dann, dass er nicht nur ein hochbegabter Jazz-Gitarrist war, sondern auch ein großes Mainstream-Publikum erreichte - und das auch dank seiner musikalischen Flexibilität. Die Single "Love Ballad" (ebenfalls in der Sammlung enthalten) brachte eine einzigartige stilistische Bandbreite zutage, von Jazz, Soul und R&B bis hin zum Scat-Gesang! Als weiterer Top-10-Hit debütierte "Turn Your Love Around" im Jahr 1982, das ebenfalls mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Nachdem der legendäre Produzent Arif Mardin das Album "In Your Eyes" produziert hatte, ging die Single "Shiver" 1986 für neun Wochen in die UK-Charts. Außergewöhnlich war auch die 1988 eingespielte Version von Curtis Mayfields "Let's Do It Again", die ursprünglich von den Staples-Singers aufgenommen worden war.

In den neunziger Jahren entstand eine ganze Reihe von Kooperationen und Duetten, etwa mit Roberta Flack und Aretha Franklin ("Love All The Hurt Away") Bedeutende Live-Auftritte bestätigten seinen außergewöhnliche Status als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker. Im Jahr 2009 wurde GEORGE BENSON von The National Endowment Of The Arts in die Reihe der "Jazz Master" aufgenommen. Und im letzten Jahr erschien seine Autobiografie "Benson: The Autobiography".
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