Iyeoka

Say Yes Evolved

In vertonten Poemen eröffnet uns Iyeoka Ivie Okoawo, so der vollständige Name, hier die Sicht einer starken, selbstbewussten Frau auf die Welt. Sie erzählt von Paarbeziehungen und der Liebe im 21. Jahrhundert, philosophiert klug über den alltäglichen Kampf genannt Leben, macht sich Gedanken übers Frausein im Zeitalter des Postfeminismus und schürft sehr persönlich nach ihren afrikanischen Wurzeln.

Iyeoka
Musikalisch versucht sich die Künstlerin gekonnt an den unterschiedlichsten Stilarten. Sie hat Electronic Soul ("Breakdown Mode") und technifizierten R'n'B ("Broken Hearts Anthem (Walk Away)") im Repertoire, kann's heftig groovend und tanzanregend ("The Yellow Brick Road Song"), macht bei Jazzigem ("Happily Ever After"), sachtem Rock ("Say Yes"), Pop ("Soundtrack To Life") sowie Reggae ("Testify") eine gute Figur und glänzt mit samtweich-eleganter Balladenkunst in der Nachfolge von Sadé ("This Time Around", "Simply Falling"). Eine echte Alleskönnerin, diese Frau!
In ihrer US-Heimat erschien die Urfassung der abwechslungsreichen Songsammlung unter dem Titel "Say Yes" bereits im November 2010 und war von Anfang an als so genanntes "evolving album" angelegt. Das neuartige Konzept besagt, dass alle Käufer kostenlosen Zugang zu weiterem Audiomaterial erhalten, wenn das Album weiterentwickelt wird. "Work in progress" mal ganz modern gedacht. Von anfangs elf Tracks ist das Album inzwischen auf dreizehn angewachsen, und in dieser Form wird es unter dem angepassten Titel "Say Yes Evolved" nun erstmals regulär in unseren Breitengraden veröffentlicht.
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