Jethro Tull

Aqualung

Auf ihrem vierten Album bewiesen JETHRO TULL nicht nur einen kritischen Blick auf die Menschen, die Religion und andere fundamentale Themen, sie ließen mit dem legendären Cover durchaus auch ihren Sinn für Humor und Ironie durchblicken.

Jethro Tull
Ein geifernder alter Mann mit langen Haaren und in einem verdreckten Mantel steht an einer Straßenecke und sieht JETHRO TULL-Frontmann Ian Anderson erstaunlich ähnlich. Im März 1971 erschien "Aqualung", eines der besten und legendärsten Alben der TULL, das sich über 7 Millionen Mal verkaufte und in Deutschland seinerzeit Platz 5 der Albumcharts erreichte. Neben dem Titelsong findet man auf dem Album auch die Single "Hymn 43" und den Track "Locomotive Breath", der zu den größten Erfolgen der Band zählt. Oftmals als "Konzeptalbum“ eingeschätzt (dem die Band selbst stets widersprach) bildete "Aqualung" den Übergang vom Song-orientierten "Benefit" zu den Prog-Rockigen Alben "Thick as A Brick" (1972) und "A Passion Play" (1973). Tatsächlich besitzen die Songs auf "Aqualung" einen thematischen Zusammenhang und weisen diverse interreferenzielle Bezüge auf. Es ist das erste Album mit Bassist Jeffrey Hammond und Keyboarder John Evan als festes Mitglied sowie das letzte JETHRO TULL-Album mit Drummer Clive Bunker. Produziert wurde es von Sänger und Flötist Ian Anderson und Terry Ellis.
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