JOOLS HOLLANDPiano

Er ist Bandleader, Pianist, Komponist und eine Musiklegende in allen Bereichen. Die meisten kennen JOOLS HOLLAND zudem als supersympathischen Host seiner TVShow "Later...". Doch auch in Deutschland ist HOLLAND öfter mal mit seinem Rhythm & Blues Orchestra live unterwegs und präsentiert dann großartigen Boogie, Rhythm & Blues und jazzig-souligen Pop. Auf seinem neuen Album Piano dreht sich nun alles um jenes Instrument, das seit gut und gern 50 Jahren seine große Liebe darstellt. Auf 18 Instrumentaltracks präsentiert er das Piano in unterschiedlichsten Stilen und ebenso unterschiedlichen Klängen.

JOOLS HOLLAND

Auf seinem neuen Album hat JOOLS HOLLAND sich unter anderem mit einer Ikone der Musiker- und Produzentengilde zusammengetan: Brian Eno steuert die Hintergrund-Vocals auf dem Track Last Date bei und bereichert den Track mit experimentellen Soundscapes, die schon immer sein Markenzeichen waren. Weitere drei Tracks spielte JOOLS mit seinem Rhythm & Blues Orchestra ein, nämlich Strange Cargo, Romantic Ruin und Bumble Boogie, in dem er Bachs berühmtes "Präludium Nr. 1" zitiert. Produziert wurde Piano von JOOLS langjährigem Mitstreiter Laurie Latham.

Bereits im vergangenen Jahr spielte JOOLS HOLLAND eine Überraschungssession im Londoner Bahnhof St. Pancras International auf einem Piano, das niemand geringeres denn Sir Elton John gestiftet hatte. Dabei improvisierte er über die Themen dreier Eigenkompositionen, die man auch auf YouTube begutachten kann: Bang And Pop, Bumble Boogie und Last Date.

Piano zeigt HOOLANDs Können und seine Spielfreude auf 8 Eigenkompositionen und 10 sehr sorgsam ausgewählten Stücken von Pianisten und Komponisten, die er sehr liebt und die ihn zeit seines Lebens nachhaltig inspiriert haben. So eröffnet er das Album mit seinem eigenen Song May, zu dem ihn seine Beschäftigung mit dem Komponisten Oliver Messiaen inspirierte. Dieser wiederum wurde vom Gesang der Vögel angeregt, woraufhin JOOLS das Klavier mit einzigartigen Naturaufnahmen von Singvögeln in einen Dialog brachte. Mit Sting zusammen schrieb JOOLS den Track Grand Hotel, den er auf dieser Aufnahme mit einem Mix aus zeitgenössischen Tanzrhythmen und einem Ragtime-Stride Piano völlig neu erfunden hat. Vom barocken Kontrapunkt von Christabel bis zum glühenden Boogie Woogie von Bang And Pop bleibt JOOLS eigener Stil dabei unverwechselbar, und neben seinen eigenen Kompositionen spielt er Stücke von großen Jazzkünstlern wie Mary Lou Williams, Sidney Bechet, Freddie Slack und Erroll Garner.

Das Mittelstück des Albums bildet ein vierteiliges Blues-Segment, das von Jimmy Yancey und Lloyd Glenn inspiriert wurde. Als guter Freund und zeitweiliger Kollaborateur ist JOOLS zudem in der optimalen Position Dr. Johns Dorothy zu spielen.
Die wohl größte Überraschung ist jedoch seine neue Version von Eruption, das ursprünglich von der holländischen Prog-Rock-Band Focus stammt. Genau wie bei der bereits erwähnten Zusammenarbeit mit Eno auf Last Date ist wahrscheinlich nur JOOLS HOLLAND in der Lage, mit seinem Spiel so viele unterschiedliche Stile zu einem zusammenpassenden Ganzen zu machen.

Seit seinen jungen Jahren ist JOOLS HOLLAND eine natürliche Begabung auf den Tasten, die die Welt bedeuten, und konnte schon im Alter von acht Jahren flüssig spielen.
In seinen frühen Teens war dann selbstbewusst genug, um alleine in zahlreichen Clubs in South East London und den East End Docks aufzutreten. Später trat er gemeinsam mit
fast jedem großen Namen der Musikwelt von Eric Clapton bis Amy Winehouse auf, spielte mit ihnen zusammen und machte Aufnahmen. Auf dem Klavier ist er nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner: 2002 präsentierte er eine zweiteilige Dokumentation über das Piano, die den Titel Jools? History Of The Piano trägt. Und bekannterweise ist der er Bandleader seines international bekannten Rhythm & Blues Orchestras.

Mit seinem 19-köpfigen Ensemble wird JOOLS HOLLAND im Mai und im Juni 2017 auf eine ausgiebige UK-Tour gehen. Mit einer Besetzung, zu der u.a. Louise Marshall, Beth Rowley und die sensationelle Ruby Turner gehören, wird die Show ein großartiges Spektakel für alle Zuschauer werden. Sein Rhythm & Blues Orchestra zählt viele herausragende Solisten in seinen Reihen und ist das optimale Vehikel für seine eigenen Kompositionen voller Ska-, Rhythm & Blues- und Boogie Woogie-Elementen, die das Publikum so gut kennt und liebt.

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