Joseph Parsons

Empire Bridges

Eine unerschütterliche Hoffnung durchzieht den Raum und eine klangvolle Baritonstimme erzählt von großen Themen zwischen Dunkelheit und Licht.

Joseph Parsons
Energetisch-wütend und zerbrechlich-ruhig: Joseph Parsons kann beides und 'Empire Bridges' ist reich an Themen gefüllt, tiefgründig, rockig und spirituelle, poetisch oder mit Ohrwurm-Garantie.

'Empire Bridges', das neue 11-Titel-starke Album von Joseph Parsons, erscheint am 31. Januar 2014, partnerschaftlich auf den deutschen Labels Meer Music & Blue Rose Records. Aufgenommen und produziert wurde das neu Werk in Hilden, Deutschland und Parsons' abgeschiedenem Häuschen am Steinhuder Meer in Nord-Deutschland. Dem Album-Release folgt eine ausgedehnte Europa Tournee im Februar und März 2014.

Ein Teil der Songs beleuchtet eine Welt, die zunehmend von Imperien definiert wird, sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Der Einzelne fühlt sich abgewertet und machtlos in der Gestaltung seines eigenen Lebens und der Gesellschaft, in der er Leben will. Es ist schwieriger geworden, Führungskräfte zur finden, die nicht nur die Wahrheit sagen sondern sich auch bemühen sie zu finden. Das Album spiegelt diese gewaltige Herausforderung mit großen kraftvollen Rock-Songs wie 'Live Like The King' wieder. Ein Stück, das diese Thematik auf den Punkt bringt. Der Opener, 'Seek The Truth' stellt die Frage: "Wollen wir die Welt verändern? Werden wir sie uns zurück holen?" Ein Wiederhall der Occupy Wall Street-Bewegung und ein Aufruf zu den Waffen, von Anfang an!

Parsons erkundet dieses Gefühl der Unruhe, aber verweilt dort nicht. Hoffnung und Erlösung finden sich in den Brücken, die wir zu anderen bauen. 'Hide Away' ist eine gefühlvolle Geschichte, die nach Hoffnung in einer von Verbrechen gezeichneten Kultur sucht und der Protagonist im Song 'True' erkennt, dass nichts in dieser Welt so wahr ist, wie die Liebe einer Frau.

'Empire Bridges' ist reich an Bandbreiten, tiefgründig, rockig und spirituelle, mit eingängigen Melodien geladen oder poetisch. 'Minefields' kommt als eine wunderschöne Ergründung einer schwierigen, getrübten Beziehung mit üppigen Melodielinien daher, verstärkt durch ergreifende Streicher-Arrangements von John Hodian (Epiphany Project). 'Endless Sky' zelebriert übermütig die Freude und Wärme, die man finden kann, nachdem das Tageslicht verblasst ist. Während wir am Straßenrand auf eine Mitfahrgelegenheit warten, nimmt uns 'Leave This Town' mit auf eine Reise der Erlösung und einer gemeinsamen Fahrt durch ein Stück modernen Country-Rock.

'Empire Bridges' ist Parsons' zweites Album mit seiner Live-Band (Sven Hansen - Schlagzeug; Freddi Lubitz - Bass, Gesang; Ross Bellenoit - E-Gitarre, Gesang). Nach mehr als sechs Jahren "on the road" und im Studio hat sich jeder in der Band in die Spielweise des jeweils anderen eingeklinkt, was sich in einem frischen und runden Sound vereint, der selbstbewusst auf die Stimmungen und Schattierungen adaptiert werden kann, die die Musik fordert. Dies ermöglicht Parsons größere Themen aufzugreifen und sich auf weitere Reisen von der Dunkelheit ins Licht zu begeben. Ohne die Macht der Musik aus den Augen zu verlieren, emporzuheben und zu unterhalten.
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