Julian Maier-Hauff

forest for rest

Das neue Album von Julian Maier-Hauff verspricht mit seinem Cover mystisch kontemplatives Natur erleben. Nachdenklich schaut der junge Künstler zwischen Lupinen und Glühlicht durch den Nebel. Musikalisch treffen wir auf ein Gesamtkunstwerk.

Julian Maier-Hauff
Der dramaturgische Klangbogen zieht sich über eine Stunde und changiert zwischen tiefem Ernst und experimentellem Geist. Ein erdig, lauernder Elektro-Sound begleitet uns durch das Werk ohne dabei eine gewisse tänzerische Leichte durch einen ehrlich anmutenden Spielfluss nie ganz zu verlieren.

Der Jazztrompeter Julian Maier-Hauff schafft es eine kontinuierliche Spannung zwischen Alt und Neu zu erzeugen. Klassische Techno Mittel treffen auf überraschend holzig natürliche Klangfarben. Der Klangkörper entwickelt sich unermüdlich weiter: Etwa mittig, wenn sich sanfte Wellenbewegungen zu verschrobenen, dumpferen, härteren Beats verdichten und zu einer bohrenden Klangstudie werden. Es klingt der Begriff der „ekstatischen Wahrheit“ an. Sie fallen hier zusammen – menschliche Ekstase und facettenreiche Natur.
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