Kimkoi

Kimkoi

Und da sind sie also, Kimkoi aus Thüringen. Es ist Musik, die versucht, ohne Umwege den ganzen Körper auszufüllen. Normalerweise ist das ja so: Lied an, Ohr an Gehirn und an Herz, und die dortigen Spamfilter vergleichen es mit Gehörtem und Bekanntem. Nicht so bei Kimkoi. Da geht das eher so: Lied an, Herz betroffen, Kopf besoffen.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 26.09.2014

Es ist Musik in Echtzeit, die derart authentisch vonstatten geht, dass man denkt, man würde selbst diese Musik werden. Einfühlsam vertone Lyrik und die Musik von lebendig-hölzernem Charme. Da ist kein Geräusch zuviel, das ist wohltemperierter Minimalismus bei musikalischer und lyrischer Dichte. Kimkoi machen das Gefühl, sich in einem Wald zu verlaufen, in dem man sich gerne verläuft.

Wenn sich Celli und Akustikgitarren vermengen und von laszivem und unaufdringlichem Schlagzeug getragen und einem fließenden Bass besänftigt werden, dann ist man bei Kimkoi. Die Musiker stoßen Türen auf, von deren Existenz man zwar wusste und bislang ahnte man auch nur, was dahinter zu finden sei, aber Kimkoi nehmen einen an die Hand, um eine akustische Blumenwiese erst anzugucken und dann bei Bedarf auch mal kräftig zu deflorieren. Dazu dann Worte, die märchenhaftes Storytelling in den Kontext der uns allen bekannten Realität balancieren. Man schämt sich nicht seines Popapeals und das ist auch gut so.

Das aus der Band SCHOCK hervorgegangene Musikerkollektiv gibt es seit 2012, zuvor aber spielten alle Musiker in anderen Bands und diese Erfahrung des Zusammenspiels bemerkt man auch beim Hören. Lasst Kimkoi an Eure Ohren und verlauft Euch in Euch selbst.
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