Loz Tinitoz

Kamikazekatze

Die Punkrocker aus dem Norden Deutschlands sorgen nicht nur bei eingefleischten Punks für Dopamin-Ausschüttungen, sondern entlassen, mit ihren Partyhymnen oder ironischen Liebesliedern, auch wirklich jeden Stinkstiefel aus der tristen JVA des Alltags.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 22.06.2018

Hier serviert man handgemachte Musik mit einem großen Augenzwinkern. Laszive, aneckende und unterhaltsam-ironische deutsche Lyrics stoßen auf ohrwurmbehaftete Harmonien, die zum Mitfeiern einladen und auch gleich die Sehnsucht auf das nächste Festival steigen lassen („Charly Harper“) oder einfach mal das Ende einer Beziehung abfeiern können („Doppelhure“). Doch selbst die ruhigeren Songs („Harry und Sally“ und „Von Chicago nach Venedig“) sind voller Ironie und Spaß - weit weg von den normalen Selbstmitleidssongs, die im Radio sonst so hoch und runter dudeln. Wer jedoch denkt, dass hier nur herumgealbert wird, liegt leicht falsch, denn die Jungs kratzen immer wieder an der ernsten Oberfläche: Über die Kindheitserinnerungen aus den Neunzigerjahren („90er“), der Sehnsucht einfach alles hinter sich zu lassen, um nach Kalifornien abzuhauen („Maximal“) oder auch die Beziehung des Sängers zu seiner Mutter („Mutter“) wird hier thematisiert. Dieses Album ist wie eine große, laute Party mit viel Stimmung, derben Sprüchen, Lachern, ein paar Lästereien, alten Erinnerungen und einer Handvoll sinnlicher Momente. Also: Lasst sie Katze raus, sie will spielen: MIAU! Das hier ist Kamikazekatze.
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