Meshiaak

Mask of all Misery

Als das australische Thrash-Metal Quartett Meshiaak vor gut drei Jahren sein mit Anklängen an Megadeth, Metallica, Machine Head, oder auch Alice in Chains und Slipknot versehenes Debütalbum-Biest „Alliance of Thieves” von der Leine ließ, rannte es damit offene Türen ein.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 15.11.2019

Bei Genre-Fans wie auch Kritikern stieß der darauf zelebrierte Mix aus mächtigem Powermetal, progressiv strukturierten längeren Titeln und allerlei Hochgeschwindigkeits-Abfahrten auf bestmögliche Resonanz. So feierte die Zeitschrift Classic Rock „Alliance of Thieves” als „Mischung aus brütendem Progressive Rock und Heavy Rock”, das Magazin Powerplay beschied der Band, sie traktiere den Hörer dank unglaublicher Präzision und erstaunlicher Musikalität wie mit Knüppeln, und der Metal Hammer pries die Platte als einfallsreich vorgetragene „Attacke mit modernem Power- und Thrash Metal”.

Alles in Butter also? Nur beinahe, denn die Meshiaak-Maschinerie geriet vorübergehend ins Stocken, als Gründungsmitglied und Drummer Jon Dette ausstieg weil er die große Distanz zwischen seinem US-Wohnort San Diego und Australien als auf Dauer nicht praktikabel erachtete. Da sein vakanter Platz nicht kurzfristig nachbesetzt werden konnte, kam die für 2017 geplante erste Europatournee gemeinsam mit Machine Head nicht zustande. Jetzt gehen Meshiaak neu formiert nochmal über Los: Mit David Godfrey als frisch rekrutiertem Schlagzeuger an Bord und ihrem neuen Longplayer „Mask Of All Misery” im Kasten stellen die Aussies die Zeichen wieder auf Sturm. „Mask Of All Misery” erscheint am 15. November 2019 als CD, digital, sowie auf rotem Vinyl als LP bei der Mascot Label Group.

Rückblende: Die Gründung der Band, deren Name sich aus dem hebräischen Wort für Messias ableitet, geht auf das Jahr 2014 zurück. Damals taten sich im australischen Melbourne einige Meister ihres Faches zusammen, um dem Trash Metal eine gehörige Brise frischen Wind einzuhauchen: Sänger und Gitarrist Danny Tomb (heute: Danny Camilleri) kam von den Thrash- und Groove-Metallern 4ARM, Leadgitarrist Dean Wells war zuvor bei der Progmetal-Band Teramaze, und Jon Dette hatte bei Slayer, Terror und Testament getrommelt. Gemeinsam mit Bassist Nick Walker gründeten sie Meshiaak. Ihr erstes Album „Alliance Of Thieves” enstand unter der Regie des britischen Produzenten Matt Hyde, eines Metal-Experten, der sich unter anderem mit seiner Arbeit für Bullet for My Valentine, Machine Head und Trivium einen Namen machte und für das Slipknot-Album „All Hope Is Gone” (2008) eine Grammy-Nomierung erhielt.

Für Meshiaaks zweiten Wurf „Mask Of All Misery” zeichnen wiederum Danny Camilleri und Dean Wells als famos eingespieltes Songwriter-Team verantwortlich. Das Album wurde in Well’s eigenem Studio in Melboune aufgenommen, die Produktion übernahm Wells diesmal selbst. Zu den Highlights und Anspieltipps der zehn auf „Mask Of All Misery” zu hörenden Stücke gehören neben dem brachialen Opener „Miasma” und dem darauf folgenden gleichermaßen furiosen Titeltrack unter anderem das dramatisch-melodische „Bury The Bodies” sowie die mit grandiosen Riffs aufwartenden Heavy-Metal-Brecher „City Of Ghosts”, „Face of Stone” und „In The Final Hour”. Beim elegischen „Doves” gibt es etwas Zeit zum Verschaufen, bevor die Band nach dem wiederum beinharten „Adrena”mit dem in Progmetal-Gefilde führenden vielschichtigen Siebeneinhalbminuten-Epic „Godless” einen ebenso nachhallenden wie nachhaltigen Schlusspunkt unter „Mask Of All Misery” setzt.
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