MissinCat

Wirewalker

Das dritte MissinCat-Album „Wirewalker“ erzählt, wie sich auch in kniffligen Situationen die Balance halten lässt. Dabei ist der Künstlerin ein bezauberndes und reifes Werk gelungen.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 27.02.2015

Auch heute noch formen kleine, beinahe spielzeugartige Instrumente den typischen MissinCat-Klang. Doch die Soundlandschaften des Albums erfahren durch Streicher, Pauken, Klavier, aber auch der Verwendung unkonventioneller Beats und einem präsenten Bass eine orchestrale Dimension.

Dabei wurde der mädchenhafte Charme der italienischen Singer/Songwriterin nicht einfach nur gegen opulenten Pop eingetauscht, es sind vielmehr die großen Gesten und die plötzliche Eindringlichkeit, die MissinCats bisheriges Spektrum ergänzen. Mit Berend Intelmann (Fotos, Paula) und Johannes Saal (Super 700) waren gleich zwei Produzenten bei der Umsetzung behilflich. Wer als MissinCat-Fan der ersten Stunde beim Hören nun an Kafkas „Verwandlung“ denken mag, liegt nicht ganz falsch, nur dass sich statt des berühmten Ungeheuers hier ein prächtiger Schmetterling entpuppt. …

Das Spannende an „Wirewalker“ ist die Dynamik der kleinen und großen Momente, der Balanceakt zwischen Nähe und Distanz. Kurz gesagt, dort wo in ihrem Kinderzimmer früher vielleicht ein Glockenspiel stand, findet sich heute mindestens noch ein Schlagzeug oder sogar ein kleines Orchester. MissinCats neue Souveränität ist dabei keine erhabene Pose, sondern vielmehr das Protokoll einer spannenden Metamorphose.
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