Seth LakemanBallads For The Broken Few

Seth Lakeman zählt zu den wegweisenden Pionieren der blühenden britischen Folkszene. Das Album „Ballads of The Broken Few“, hat er zusammen mit dem Erfolgsproduzenten Ethan Johns aufgenommen und unterstützt durch ein weibliches Trio, die Wildwood Kins.

Seth Lakeman

Erneut weiß Seth Lakeman zu überraschen und überzeugt in seinem Bestreben, die Grenzen der Folkmusik zu erweitern. Seth Lakemans achtes Studioalbum ist eine begeisternde Kollaboration von Seths dynamischen Songwriting und dem Genie des legendären Produzenten Ethan Johns, kongenial ergänzt durch die erhabenen Backing-Vocals des Damen-Trios Wildwood Kin. Gemeinsam erschufen sie ein episches, gefühlvolles Album intensiver Songs, die auf ihre ureigene Essenz reduziert wurden.

Ethan produzierte Alben für Ryan Adams, Kings Of Leon, Paul McCartney, Ray LaMontagne, Laura Marling, The Staves and Crosby, Stills and Nash und viele weitere Künstler. Er willigte spontan ein, nachdem ihm Seth ein auf dem Smartphone aufgenommenes Demo zugemailt hatte. Sein Motto hierbei ist stets „the kind of record I like captures human performance“ . So wurden die 11 Songs auch „live“ mit der organischen Akustik der Empfangshalle eines jakobinischen Gutshauses aufgenommen, welche den puren Klang des Gesangs und der Instrumente bewahrt. Dies ist eine konsequente Fortsetzung der Vision von Seth Lakeman in besonderer Umgebung aufzuzeichnen um von der Inspiration durch den jeweiligen Raum zu profitieren. So wurden die Vorgängeralben z.B. in einer Kirche und einer alten Kupfermine produziert.

Die Grundstimmung der Platte wird direkt mit dem ersten Track deutlich. Seths schwebende Stimme wird vom harmonischem Gesang Wildwood Kins – zwei Schwestern und eine Cousine, die ebenfalls aus Devon stammen – umschmeichelt. Hinzu kommt das fast schon leidende Geigenspiel Seth Lakemans, das er mit einer schneidenden Gitarre aufbricht, während Multiinstrumentalist Ethan unterschwellig „dreckige“ Gitarren, Mandolinen und sogar eine Hurdy Gurdy, bei uns auch als Drehorgel bekannt, einfließen lässt.

Auch erstaunt die Homogenität des Materialsvon „Ballads of the Broken Few“, wenn man bedenkt, dass der Künstler sieben Originalkompositionen mit diversen Traditionals aus dem Cecil Sharp Fundus (Londoner Archiv der Englischen Folkmusik) scheinbar mühelos mit „Anna Lee“ verbindet , einem Song von Levon Helm, aus dessen Grammy Album „Dirt Farmer“. Er schafft auf diese Weise eine Symbiose aus zeitgemäßen Botschaften in Verbindung mit beinahe meditativen, spirituellen Sounds, die klingen, als würden sie schon seit Hunderten von Jahren in der Luft hängen. Aufnahmen ohne Schnörkel, von einzigartiger Direktheit und großer Intensität.

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