The Magpie Salute

High Water I

Die Band vereint nicht nur prahlerischen Rock'n'Roll, psychedelischen Blues und Lagerfeuer würdige Geschichten, sondern auch Musiker, deren Wege sich einst trennten und die nun wieder zueinander gefunden haben.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 10.08.2018

"Mary The Gipsy" ist der Opener von "High Water I". Es wird von einem bombastischen Schlagzeug und harten Gitarren vorangetrieben. "Es ist ein Anti-Establishment-Song. Wir tragen die Verantwortung, uns von dieser falsch-positiven Unternehmensmentalität zu befreien, die so zynisch auf uns Urheber herabsieht.", seufzt Robinson. "Schon immer haben Banker dieses Business geführt und versucht, den Künstlern einzureden, wie sich am besten Geld machen lässt. Warum nicht etwas schaffen, dass sich natürlich und selbstverständlich anfühlt?"

Bei "Send Me An Omen" brodelt das summende Riff unter Hoggs gewaltiger Stimme, bevor das Stück in eine hinreißende Melodie übergeht, die von butterweichen Soli punktiert wird. "Es ist ein Rock'n'Roll Song.", sagt Robinson. "Er handelt von einer nicht funktionierenden Beziehung. Beim Refrain ist neben Johns Text ein fröhlicher Singalong zu hören. Ich liebe es, an Songs herumzubasteln, die sich an der Grenze zwischen Licht und Dunkelheit bewegen."

Der Titeltrack "High Water" beginnt mit einem raschelnden Schlagzeugspiel, während die verletzliche Stimme die Unruhe unterstreicht, die unter der Oberfläche wimmelt. "Dieser Song handelt von Menschlichkeit und dem, was wir täglich erleben. Es ist das Hauptthema des Albums und spannt sich wie ein Bogen über allen Songs."

Das dramatische und schwungvolle "Sister Moon" beschreibt, wie Robinson und Ford sich kennenlernten. "John und ich verbrachten insgesamt zehn Tage gemeinsam in einem Haus. Wir hatten uns vorher noch nie getroffen. Wir saßen nur da, schürten das Feuer und erzählten uns Geschichten. Daraus sind später viele Ideen entstanden."

Das darauffolgende "Colorbird" klingt hingegen schwermütig und rührend, denn es beschreibt den inneren Konflikt von Sänger John Hogg mit seinen afrikanischen und schwedischen Wurzeln. "Zu meiner Zeit als Jugendlicher war es nicht einfach, mit so einem ethnischen Hintergrund in London aufzuwachsen.", gibt er zu. "Ich blicke dabei auf die Gefühle zurück, die ich damals erlebt hatte. In einer Zeit, in der plötzlich wieder Rassen- und Genderthemen aufflammen, ist es wichtiger denn je, zu verstehen, was das bedeutet."

Das langsame Brennen des Schlagzeugs und das zupfende Gitarrenspiel führen zum dramatischen Ende des Albums, das karge, aber dennoch gefühlvolle "Open Up". "Dieser Song hat es in sich.", erzählt Robinson. "Stell Dir jemanden vor, der sein ganzes Leben an nur einem Ort verbracht hat und von der Außenwelt abgeriegelt war. Schließlich öffnet sich die Welt jedoch für ihn. Es ist ein cooles Ende."

Tracklisting

1 Mary The Gypsy
2 High Water
3 Send Me An Omen
4 For The Wind
5 Sister Moon
6 Color Blind
7 Take It All
8 Walk On Water
9 Hand In Hand
10 You Found Me
11 Can You See
12 Open Up
High Water IAlbum erhältlich bei

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