The Pussybats

Indestructible

Die Stuttgarter Dark-Glam-Rocker sind zurück. 10 Jahre nach dem Karriere-Kickstart, dem Gewinn des Sonic Seducer „Battle of the Bands“ 2007, folgt mit „Indestructible“ das langerwartete dritte Studioalbum.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 31.03.2017

Basser Marple 8, Drummer Mike und Sänger Sid sind schon die ganze Zeit dabei – während die Gitarristenfront erstmals durch Neuzugang Maze vertreten wird.

Von einem Senkrechtstart kann man bei den vier Jungs schon eine Weile nicht mehr reden. Zwischen den ersten beiden Alben ‚Famous Last Songs’ (2009) und ‚Pussypussybangbang’ (2014) lagen 5 Jahre Durststrecke, Umbesetzungen am Gitarrenposten, Label-Pleiten und persönliche Krisen.
Sid: ‚Indestructible heißt nicht ohne Grund so. Es sollte ein klares Statement sein: Uns gibt es noch. Das haben wir vor allem für uns selbst gebraucht. Und ich denke, das hört man dem Album auch an.’ In der Tat. Von der Band weitgehend in Eigenregie produziert und von Vlad In Tears-Sänger Kris Vlad auf den Punkt gemischt, knüpft das neue Machwerk an ‚Pussypussybangbang’ an, geht aber noch einen Schritt weiter. ‚Es ist das band-mässigste Album bisher’, stellt Marple fest. ‚Wir haben dieses Mal bewusst auf einen Produzenten verzichtet und uns die Zeit und die Nerven genommen, unsere verschiedenen Geschmäcker solange einzubringen, bis jeder mit dem Ergebnis 100% zufrieden ist’. Dieser teils auch etwas stressige Prozess hat sich gelohnt. Irgendwo zwischen düsterem Goth, 80-er Glamrock und räudigem Punk’n’Roll ist die höllisch eingängige Mischung angesiedelt, die the pussybats dem Hörer um die Ohren schlagen. Laut, leise, Party und Poesie, die vier Schwaben geizen nicht mit Facetten. ‚Auch wenn wir auf die Goth-Ästhetik stehen, sind unsere Songs halt schon vom Leben inspiriert. Und niemand ist doch immer fröhlich, immer traurig, immer nachdenklich oder immer nur zu blöden Sprüchen aufgelegt’ so Sid zur Herangehensweise ans Songschreiben. Und dieses Mal wurde ohne Filter im Kopf einfach drauflos geschrieben und produziert.
Ob eine Ballade wie der Titelsong, ein Industrial-Kracher wie ‚No More Frollein Nightmare’ oder Stadionrock wie ‚Silver Bullet’ und ‚Beat Of Darkness’, an Abwechslung mangelt es nicht. Und trotzdem sind die einzelnen Titel – trotz eines Covers von Billy Idol und Gästen wie dem Cradle-Of-Filth-Gitarristen Stuart Anstis – immer als 666% pussybats zu erkennen.

Einen Vorgeschmack darauf gibt auch schon das aktuelle Video zu ‚Silver Bullet’. Und was kommt noch in 2017? Live-Shows natürlich, vor allem auf großen Festivals wie dem WGT wird die Band aktiv sein. ‚Wir machen den ganzen Scheiß eigentlich für die Bühne’, so Marple. Und das merkt man – wer mal wieder Lust auf eine echte Rock’n’Roll-Show voller Blut, Schweiß und Tränen hat, sollte keinen Termin der Band verpassen. Und dann? ‚Wir hätten nichts dagegen, wenn das nächste Album dieses Mal mit dem selben Gitarristen, demselben Label und in etwas kleinerem zeitlichen Abstand kommen würde’, lässt Sid wissen. Na dann – auf die nächsten 10 Jahre!
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