Vandenberg’s MoonKings

MoonKings

Viele dachten, dass er sich von der Musik verabschiedet hätte. Dass er sich von seiner Gitarre zurückziehen würde. Dass er sich selbst dazu verpflichtet hätte, nur noch wunderschöne Bilder zu malen. Doch seine Leidenschaft für den Rock’n’Roll blieb. Es war lediglich eine Frage der Zeit und diese ist nun gekommen: Adrian Vandenberg meldet sich mit seiner brandneuen Band zurück: Vandenberg’s MoonKings.

Album Cover

Erscheinungsdatum: 21.02.2014

Die Band veröffentlicht ihr Debüt, ein Hard Rock Album, weltweit im Februar 2014 durch die Mascot Label Group. Adrian ist sehr glücklich darüber, endlich wieder ein Teil der internationalen Musikszene zu sein. „Mein letztes Album machte ich 1998 mit Whitesnake. Jetzt, wo ich meine Rückkehr angekündigt habe, bin ich wirklich überwältigt von den tausenden begeisterten Reaktionen, die ich weltweit erfahren habe. Es verblüfft mich, wie treu die Fans über diese lange Zeit hin geblieben sind. Es ist so bizarr.“ sagt Vandenberg und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Und deswegen ist das MoonKings Album meiner Meinung nach das beste, das ich je aufgenommen habe. Vielleicht erwarten die Leute den alten, traditionellen Classic Rock, doch ich wollte eine Brücke bauen zwischen dem größten Rock der Siebziger und dem von heute. Ich habe das Gefühl, dass das sehr gut funktioniert hat.“

Um die Jahrtausendwende herum gelangte Adrian Vandenberg an einen Scheideweg in seinem Leben. 13 Jahre spielte er mit der Supergroup Whitesnake rund um Sänger David Coverdale, erreichte zweimal die amerikanische Chartspitze und verkaufte mehr als 14 Millionen Alben. Als Whitesnake eine Pause einlegten, beschloss der Gitarrist, sich auf seine andere große Leidenschaft zu konzentrieren: die Kunst. Seine Werke erregten so viel Aufmerksamkeit, dass mehrere führende europäische Galerien Ausstellungen mit seiner Arbeit planten. Doch diese bedurften viel Vorbereitungszeit und durchkreuzten jegliche musikalischen Pläne. „Viel wichtiger für mich war jedoch, dass meine Tochter geboren wurde und ich wollte Mickey so lange wie möglich aufwachsen sehen.“

Der Gitarrenheld verabschiedete sich von Whitesnake, genoss seine Vaterrolle und verlor sich in seiner Kunst. Er dachte jedoch nicht, dass es so lange dauern, bis er den Weg zur Musik wieder zurückfinden würde. „Im Nachhinein muss ich zugeben, dass diese 14 Jahre wie im Flug verstrichen sind. Ich wollte eigentlich viel eher wieder mit dem Spielen beginnen. Wenn ich jetzt zurückblicke, glaube ich aber, dass sich alles völlig natürlich entwickelt hat, dass ich meine Intuition bestimmen ließ, wann die Zeit gekommen ist.“ erklärt er.

Der Wendepunkt kam 2011, als Adrian gefragt wurde, einen Song für den FC Twente zu schreiben, den Fußballverein seiner Heimatstadt Enschede. Diese wurden im Jahr zuvor Sieger der ersten Liga der Niederlande. Er schrieb Er schrieb die Stadion-Rockhymne „A Number One“ und suchte nach einem Sänger dafür. Er erinnerte sich an Jan Hoving, der mit seiner damaligen Band einige Jahre zuvor Whitesnake bei einem Konzert in Holland supportete. „Als ich einen Anruf von einem Typen bekam, der sagte, er sei Adrian Vandenberg, dache ich erst, man wollte sich einen Scherz mit mir erlauben!“ lacht Jan. Doch der Anruf veränderte sein Leben. „Als wir uns trafen, verstanden wir uns auf Anhieb, sowohl musikalisch, als auch persönlich.“

Mühelos sang Jan „A Number One“ ein. Da der Song bei der Siegesfeier des FC Twente vor 60.000 Leuten live gespielt werden sollte, sah sich Adrian nach geeigneten Musikern dafür um. Ein Freund erzählte ihm von Mart 'Martman' Nijen-Es. Es stellte sich heraus, dass Adrian ihn bereits schon einmal getroffen hatte. „Zehn Jahre zuvor war ich Jurymitglied eines Talentwettbewerbes gewesen. Ein 13jähriger Schlagzeuger hatte mich damals umgehauen, also ließ ich ihn gewinnen. Es stellte sich heraus, dass es Mart war!“

Kaum zu glauben, aber wahr: Adrian traf seinen zukünftigen Bassisten auf die gleiche Art und Weise! „Mart hatte einen Kumpel, mit dem er seit Jahren zusammen spielte, Sem 'The Sham' Christoffel. Es klingt wirklich unglaublich, aber um dieselbe Zeit herum, als ich Mart zum ersten Mal sah, beurteilte ich Sem in einem anderen Talentwettbewerb. Er hatte mich enorm beeindruckt, als er fast schon beiläufig, ein Stück von Paco Pastorius spielte und ich ließ ihn ebenfalls gewinnen.“
Gemeinsam mit Jan, Sem und Martin spielte Adrian bei der Siegesfeier des FC Twente und später noch einmal bei einer Show für den besten Fußballer des Jahres. Er war sofort von den Qualitäten seiner Bandmitglieder überzeugt und begann umgehend mit ihnen die Songs, die er für sein neues Album geschrieben hatte, zu proben. „Gleich zu Beginn realisierte ich das sensationelle Talent dieser Jungs“, schwärmt Vandenberg. „Wir hatten drei Songs gespielt und genau in diesem Moment wurden sie lebendig. Ich habe Proben eigentlich immer gehasst, doch dieses Mal machte es mir richtig Spaß, mit den Jungs zu arbeiten.“
Die vier Rockmusiker starteten die Aufnahmen in den berühmten Wisseloord Studios nahem Amsterdam Ende September 2013 und für Adrian fühlte es sich an, als würde er nach Hause zurückkehren. „Ich nahm mit meiner damaligen Band ‚Teaser‘ mein allererstes Album hier auf. Zu dieser Zeit war ich im gleichen Alter wie Sem und Mart jetzt sind. Ich denke, wir haben den Kreis geschlossen – und eröffneten dennoch gleich einen neuen.

Wir nahmen das MoonKings Album außerdem mit Vintage Equipment auf. Wir arbeiteten mit Röhrenkompressoren, benutzen ein Neumann-Mikrofon aus den sechziger Jahren und ein Neve Mischpult aus den Siebzigern. Das Ergebnis klingt wirklich nach Rock’n’Roll: spannend, laut und komplett analog, doch trotzdem frisch, dynamisch und explosiv.“

Adrian Vandenberg produzierte das Album selbst und kreierte einen sehr energiegeladenen Sound. „Bei den meisten Songs beschloss ich, ausnahmsweise keine Rhythmusgitarre hinter den Soli zu spielen. Wenn Du ein Line Up wie unseres hast, muss die Musik atmen können, anstatt ständig Druck auf sie auszuüben. Daher treffen Dich die Pausen auch genauso hart wie die Pegelspitzen, die aus den Lautsprechern explodieren.“

Nach dieser Kopfnuss erwartet den ahnungslosen Zuhörer eine große Überraschung: David Coverdale hat einen Gastauftritt bei der Schlussballade und dem neu eingespieltem Whitesnake-Klassiker „Sailing Ships“.
Vandenbergs Motivation, das MoonKings Album zu produzieren, war, Musik zu machen, die er wirklich liebt, ohne die Anforderungen und kommerziellen Abwägungen eines Labels berücksichtigen zu müssen. „Ich habe mich von meiner Intuition leiten lassen“, sagt er. „Du musst ignorieren, was andere denken, das sich verkaufen wird oder was auch immer. Die Musik muss von Herzen kommen, Rock’n’Roll, von dem Du selbst denkst, dass er absolut großartig ist. Dann, und nur dann, wird es andere Menschen geben, die es auch lieben.“

Deshalb kann er es kaum erwarten, seine Musik auf die Bühnen in der ganzen Welt zu bringen. „Wir werden uns den Hintern abtouren“, schwärmt er. „Wir starten im Frühling mit den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und Österreich, gefolgt von Frankreich und Spanien. Im Sommer spielen wir einige Festivals, danach Tourneen durch Amerika und Japan. Es wird ein absoluter Nervenkitzel zu sein, mit dieser Band zu spielen. Ich war viel zu lange weg, doch ich bin bereit, rauszugehen und die Leute vom Hocker zu hauen!“

Wir können es ebenfalls kaum erwarten. Denn es hat sich einfach so ergeben, dass das Vandenberg’s MoonKings Album das beste ist, das Adrian je gemacht hat.
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