Versengold

Funkenflug

Mit ihrem unverwechselbaren, temperamentvollen und treibenden Folksound, werden Versengold zu Recht als einer der heißesten Geheimtipps der deutschen Musikszene wahrgenommen. Handgemacht, ehrlich und virtuos an Gitarre, Violine, Nyckelharpa, Bouzouki, Bass & Drums bringt die 7-Köpfige Formation aus Bremen ihr Publikum zum Singen und Tanzen.

Versengold
Mit dem neuen Album "Funkenflug", welches am 04.08. erscheint, knüpfen sie an ihren Erfolgen an und geben gleichzeitig ihren Einstand bei RCA Deutschland.

Mit "Funkenflug" zeigt die Band unverkennbar den Anspruch, sich fest im deutschsprachigen Musikgeschehen zu etablieren. In den renommierten Principal Studios wurde in Zusammenarbeit mit Produzent Jörg Umbreit der bewährt erdige, akustische Folksound und die feinsinnigen Texte ergänzt durch hymnische Chöre, treibende Rhythmen und eingängige Refrains.

Versengold eröffnet das neue Album mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag. Niemals Sang & Klanglos beginnt mit einem harten, energiegeladenen Strumming der Akustikgitarre und es wird mit den ersten Takten klar, in welchem Geist die nun folgenden neuen Songs komponiert wurden. Das Spiel der sieben Musiker verschmilzt direkt mit dem ersten, unvermittelten Einsatz zu einer druckvollen Einheit, die in einem pumpenden Rhythmus unnachgiebig zum Einsatz der ersten Strophe treibt. Versengold machen gleich mit dem ersten Song klare und unmissverständliche Aussagen, sowohl zu ihrer Grundhaltung, ihrer Herkunft, ihrer Idee von Musik und ihren Ambitionen für die Zukunft.

Direkt im Anschluss wird mit dem Titelsong des Albums ein erster Kontrast gesetzt. "Funkenflug" punktet mit Eingängigkeit und einer positiven Grundstimmung - textlich passend die erste Strophe: "Nur ein Funke, sagen sie / im endlos weiten Sternenzelt / ein Glimmen nur, doch irgendwie / ein kleines Zeichen in der Welt". Auch hier werden Intention und Bedeutung des Textes besonders dann deutlich, wenn die Aussagen als Bildsprache verstanden werden: der Funke als klassisches Bild für eine Idee, die unter den richtigen Umständen ein großes Feuer entfachen kann. So ist die Forderung im Refrain nur folgerichtig: "Macht die Feuer an / lasst sie lodern bis zum Himmel"! Auf diese Weise stilisiert sich "Funkenflug" zu einem ermutigenden und optimistischen Stück, das von den Musikern sowohl selbstreferenziell als auch als Aufforderung verstanden werden kann, den eigenen Funken fliegen zu lassen und die Welt damit zu bereichern.
Und dann ist da noch die erste Single "Haut mir kein' Stein", die erstmals etwas ruhigere Töne anstimmt - die sanft geschlagenen Akkorde der ersten Takte lassen bereits erahnen, dass es hier etwas nachdenklicher zugeht als in den vorangegangenen Stücken. Textdichter Malte Hoyer nimmt sich hier Raum für eine persönliche Botschaft an seine Freunde und Fans, in der er seine ganz eigene Vorstellung von Abschied und Trauer nach dem Tod zur Sprache bringt. Durch das traumatische Erlebnis eines schweren Autounfalls im Jahr 2014 gewinnen die Themen Tod und Vergänglichkeit für den Sänger und Texter an Bedeutung, was sich in den aktuelleren Songs von Versengold widerspiegelt und hier besonders zur Geltung kommt. "Haut mir kein' Stein" bleibt dennoch ein Stück mit einer positiven Botschaft, die Schönheit und die einfachen Vorzüge des Lebens so lange wie möglich zu genießen: "Also lebt die Zeit die ihr noch habt, ich gönne sie euch allen / Wischt die Tränen weg, und tut mir den Gefallen". Etwas zugespitzt deshalb auch der Wunsch: "legt kein' Kranz wohin ich starb / sondern baut mir dort ein Schankhaus / und tanzt auf meinem Grab". Der zunehmend treibende Rhythmus und die Harmonik in Dur unterstreichen den positiven Gedanken des Textes und steigern sich in ein hymnenartiges Finale, das die unvereinbar scheinenden Gefühle von Freude und Trauer ineinander vereint.
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