Waldeck

Stay Put

Wie schon bei früheren Veröffentlichungen trifft Waldeck den Nagel auf den Kopf und unterstreicht wieder einmal seine Fähigkeit ein neues Sound Universum zu definieren: "Electro-Blues" versus "James Bond- in Casablanca".

Album Cover

Erscheinungsdatum: 02.03.2018

Chanteuse Patrizia Ferrara, deren einzigartige Stimme für Gänshaut pur vom ersten bis zum letzten Takt sorgt. Ferrara, sie ist übrigens halbe Sizilianerin und halbe Österreicherin, hat die letzten Jahre ihrer musikalischen Karierre in Brooklyn verbracht, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückgezogen ist.

Der erste Titel "Stay Put" - offensichtlich inspiriert von der Blues & Swing Legende Fats Waller - fängt die Stimmung jener frühen Zeit des Swings ein, in der dem Gerücht nach Al Capone Herrn Waller für einige Tage als Geisel entführt hat, damit dieser auf einer Mafia - Party des Gangsters für ihn am Klavier aufspielt. "So it shall be" - ein veritables Biest - verführt mit einem hypnotischen, an Schlangenbeschwörung erinnernden, äthiopischen Groove. Mit "Rough Landing" reist Waldeck dann unerwarteter Weise ins 21. Jahrhundert.
Der Song wäre perfekt als Titelsong für den noch zu drehenden Bond Movie "James Bond in Casablanca" (2024). Zuletzt verfolgt uns mit "Je t´aime beaucoup" ein Zeitlupen-Downtempo-Blues, der dem Zuhörer sirenenhaft die Gehörgänge einbalsamiert. Eine Nacht in Paris, eine einsame Bar, Liebe, Sinnlichkeit.

Waldeck spielt mit verrauchten Jazz Riffs & bluesigen Piano Figuren. Man spürt die eine Prise Wiener - Elektronik, jedoch sparsam und dezent. What else?
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