NEWS vom 19.01.2014 | dasFachblatt.de

CHRIS PUREKA, die Dame aus Portland

deren Folksongs unter die Haut gehen und einem im Kopf bleiben bringt im Februar ihr Album heraus und zeigt sich dabei auch Live in Deutschland.
Künstlern wie Chris Pureka begegnet man selten. In Zeiten flüchtigen Erfolgs und vergänglicher Ansichten ist Pureka eine Künstlerin von Substanz. Bewaffnet mit einem scharfen Blick für leicht zu übersehende Details und einer emotionalen Intelligenz die blitzschnell von überzeugend auf bezwingend umschalten kann, macht sie seit über einer Dekade Alben – nach ihren eigenen Spielregeln.
Jetzt, mit ihrem dritten Studioalbum „How I Learned To See In The Dark“ (Haldern Pop, 2014), ergänzt Pureka das solide Fundament ihrer kontinuierlich gewachsenen zwölfjährigen Karriere um weitere kühne Bausteine.

CHRIS PUREKA, die Dame aus Portland
Pureka startete früh in den Kneipen und Clubs ihres Heimatstaates Connecticut und gewann die Aufmerksamkeit von Presse wie auch Musikern. Schon kurz nach ihrem Umzug nach Northhampton, Massachusetts nahm ihre Karriere Fahrt auf. 2001 veröffentlichte sie ihre erste EP, gefolgt vom in den USA mit viel Kritikerlob bedachten Album „Driving North“ (2002), das in einer ersten Headlinertour mündete. Seither hat sie zwei weitere Alben und zwei EPs auf ihrem eigenen Label ‚Sad Rabbit Records’ veröffentlicht und weiterhin die USA und Europa bereist.

Und die ganze Zeit ging für Pureka Unabhängigkeit über Bequemlichkeit. Sie hat all ihre Alben auf eigene Kappe veröffentlicht und spielt bis zu 200 Konzerte im Jahr - so behält sie alle Fäden in der Hand. Und genau dieser Independent-Wesenszug ist auf „How I Learned To See In The Dark“ durchweg spürbar. Purekas Coproduzentin und langjährige Freundin Merill Garbus (tUnE-YaRds/ 4AD) steuerte für das Album ihre typischen, schrulligen Aufnahmetechniken und ihr Faible für ausgefallene Instrumentierungen bei und half so Pureka mit ihrem Sound bis dato unkartiere Territorien zu erobern. Obwohl sie ihrer einzigartigen Alchemie von Sehnsucht, Verlust und Hoffnung treu bleibt, erlebt der Hörer auf „How I Learned To See In The Dark“ klangliche Abenteuer die eine neue Stufe in Purekas musikalischer Entwicklung markieren. „Ich wollte dass es sich sofort anders anfühlte,“ erklärt Pureka. „’Wrecking Ball’ steht für viele der Elemente die anders sind als auf der letzten Platte.“ Dieser Unterschied liegt in einer neu entdeckten Kantigkeit gepaart mit einem abstrakteren Klang: Schimmern auch musikalische Tiefe und Komplexität durch jedes Stück, so bleiben doch immer der Raum und die kreative Instrumentierung für die Pureka bekannt ist erhalten.

Pureka spielt auch zukünftig ihre schlichte, country-inspirierte Folkmusik in gemütlichen Clubs und Theatersälen rund um die Welt, und teilt sich die Bühnen oft mit The Lumineers, The Cowboy Junkies, Dar Williams, Martin Sexon und Ani Di Franco. Aber jetzt, nachdem sie sich in ihrer neuen Heimat Portland, Oregon eingelebt hat und mit dem erstmaligen Europa-Release von „How I Learned To See In The Dark“ mit Haldern Pop als Partner, beginnt für Pureka ein Neuanfang, der sie noch weiter nach Europas hinein strahlen werden lässt und ihr die bislang größte Zuhörerschaft erschließt. Auch wenn Pureka schon über eine Dekade für hohe Wellen gesorgt hat, so schreibt sie 2014 doch ein neues Kapitel in ihrer an Geschichten schon so reichen Karriere.
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