NEWS vom 19.05.2014 | dasFachblatt.de

Er war der unumstrittene Wegbereiter des Souls

eine faszinierende Persönlichkeit und einer der vielleicht zehn bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Kein anderer Künstler konnte sich so viele Plätze im Pop-Olymp sichern wie RAY CHARLES: Rock and Roll Hall Of Fame, Blues Hall Of Fame, Songwriters Hall of Fame, Grammy Hall Of Fame, Jazz Hall of Fame - um nur einige zu nennen. RAY CHARLES ist eine Musiklegende wie keine zweite und prägte in einer sechs Jahrzehnte währenden Karriere Soul, Jazz, Rock'n'Roll, Country und Pop. Am 10. Juni 2004 starb der bahnbrechende Songwriter, Sänger, Pianist und Arrangeur aus Georgia an Leberkrebs.

Er war der unumstrittene Wegbereiter des Souls
Zu seinem zehnten Todestag erscheint nun eine 3-CD-Box mit umfangreichem Material aus seiner Zeit beim renommierten Atlantic-Label (1952-1959), einigen Aufnahmen, die RAY CHARLES auf ABC-Records und seinem eigenen Label Tangerine veröffentlichte, und drei bisher unveröffentlichten Songs!

Im Jahre 1930 in Albany, Georgia, geboren und im Alter von sechs Jahren an einem Glaukom erblindet, nahm RAY CHARLES seine ersten Songs bereits 1948 auf. Doch erst während der Atlantic-Jahre prägte sich sein unverwechselbarer Stil aus. Sein Biograph, der Romancier und Textdichter ("Sexual Healing") David Ritz sagt über diese Zeit: "Dies waren die historischen Jahre seiner kreativen Explosion, jene Zeit, in der er sich als Revolutionär der Musik erfand. Diese Aufnahmen werden für immer lebendig bleiben."
Zu seinen ersten Atlantic-Hits zählt "The Midnight Hour", das bereits im September 1952 erschien, dicht gefolgt von "The Sun's Gonna Shine Again", "Losing Hand" und "Mess Around", mit dem er seinen ersten großen Durchbruch feierte. Mit "It Should've Been Me" erreichte RAY CHARLES die Top-5 der US-Charts, bis er mit "I Got A Woman" Ende 1954 seinen ersten Nummer-1-Hit hatte. Sein größter Hit für Atlantic wurde "What I'd Say", das sich im Juni 1959 auf Platz 1 spielte. Nach 28 Singles, von denen sich 13 in die US-Top-10 spielten, wechselte RAY CHARLES zu ABC-Records, für die er u.a. "Georgia On My Mind" einspielte, das sich neben seinem wohl bekanntesten Hit "Hit The Road, Jack" ebenfalls in der Box befindet.

RAY CHARLES feierte auch von den sechziger bis in die neunziger Jahre fast durchgehend Welterfolge und nahm seine letzte Single im Jahre 1993 auf. Er erhielt die National Medial oft Art des US-Kongresses (1993) und den begehrten Polar Music Pize (1998). Seinem Leben wurde 2004 mit Ray auch ein filmisches Denkmal gesetzt, das Jamie Foxx in der Hauptrolle zeigt, und im gleichen Jahre wurde RAY CHARLES die Grammy Award Show gewidmet.
King of Cool: The Genius of Ray CharlesAlbum erhältlich bei