Leto – mehr Postpunk aus Hamburg auf Hamburger Punk-Label

Altenpfleger trifft Sonderpädagogen, Student der sozialen Arbeit und angehenden Mediziner. Nein, kein Witz, sondern „Quasi die sozialste Band der Welt“ (Leto über Leto), die sich 2013 gründen, nachdem sich einzelne der vier Musiker bereits seit Anfang der 2000er Jahre aus verschiedenen Bandprojekten kennen.

Leto – mehr Postpunk aus Hamburg auf Hamburger Punk-Label
Fotocredit: Lucja Romanowska
Was vor fünf Jahren in englischer Sprache beginnt, weil sie mit ihrem jugendlichen auf-die-Fresse-Punk brechen wollen, wandelt sich 2016 in deutschsprachigen, eigenwilligen Postpunk. Von dem Florian Zandt nach dem Release ihrer ersten EP im November 2016 auf visions.de schreibt, Leto erinnerten ihn an Captain Planet und Muff Potter und „mit ihrem lockeren Vibe, der Punk-Schmiss an Indie-Tanzbarkeit schweißt und sich auch den ein oder anderen Ausreißer in komplexere Gefilde gönnt, füllen Leto ein Stück weit das Loch, das Adolar hinterlassen haben“. Irgendwo zwischen sperrigen Strophen und überraschend hymnischen Refrains loten die Hamburger ihre Extreme aus und sammeln seit rund zwei Jahren Live-Erfahrungen (unter anderem mit Bands wie Smile and Burn, Lygo oder Abramovicz) unter dem Booking von Spider Promotion.

2017 entscheiden die Hanseaten ihr erstes Full Album mit Unterstützung von Olman Viper in den Nullzweistudios zu produzieren, der bereits bei Bands wie Kmpfsprt und Captain Planet für druckvollen Sound gesorgt hat. Eine kluge Investition, denn ihre Bewerbung mit ersten Studio-Mixes bei Rookie Records im Herbst 2017 führt nach einem Live-Showcase am Jahresende zum Label- und Verlagsvertrag Anfang 2018. Am 31. August wird ihr Debüt „Vor die Hunde“ auf Vinyl, CD und digital erscheinen.

Leto sind

Jannes – Gesang & Gitarre | Paul – Gesang & Bass | Phill – Gitarre | Pascal – Schlagzeug