NEWS vom 15.05.2018 | dasFachblatt.de

Michael Schulte singt in der Hörspielproduktion "Die Kinder der toten Stadt"

Michael Schulte, der Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten hat, singt eine der Hauptrollen in der Hörspielversion des Musikdramas "Die Kinder der toten Stadt". Das Stück mit dem Untertitel "Gegen das Vergessen" erzählt eine Episode über die im Ghetto Theresienstadt gefangenen Kinder.
Schulte ist in der Rolle des Albert zu hören, der die Flucht aus dem Lager wagt. Bis 1945 lebten dort rund 15.000 Kinder unter 15 Jahren in Gefangenschaft. Viele von ihnen wurden nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Michael Schulte singt in der Hörspielproduktion "Die Kinder der toten Stadt"
Die zweite Hauptrolle, Hannah, wird nicht weniger eindrucksvoll von Jade Schulz interpretiert, deren Karriere in Casting-Shows startete.
Außerdem zu hören: Iris Berben, Peter Heppner und die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano.

Ein Projekt der Erinnerungskultur für Schülerinnen und Schüler

Das Musikdrama erscheint als Hörspiel und als Musikalbum (ohne Dialoge) am 23. Juni - dem Tag, an dem die erzählten Ereignisse vor 74 Jahren stattfanden.
Geschrieben ist es als Theaterstück und hatte das Ziel, Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit dem Thema und zur eigenen Inszenierung zu motivieren.

Schulen können Texte und Noten kostenfrei nutzen.
Zusätzlich wird reichhaltiges historisches und didaktisches Material zur Verfügung gestellt, um Schulprojekte und Schulaufführungen möglich zu machen.
Das Projekt dient dazu, die Erinnerungskultur an Schulen wachzuhalten und Diskussionen gegen Rassismus und Antisemitismus anzuregen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Projekt im Rahmen des Bundesprogrammes "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" gefördert.

Weil das Thema sehr sensibel ist, gibt es einen breiten Unterstützerkreis von Produktionsbeginn an: Prof. Dr. Doron Kiesel vom Zentralrat der Juden, Edith Erbrich, die Theresienstadt überlebt hat, Dr. Vojtech Blodig von der Gedenkstätte Terezin sowie der Historiker Prof. Dr. Gideon Greif.
Darüber hinaus ist es gelungen, den litauischen Geiger Igor Epstein, zugleich Leiter der Klezmer-Akademie in Köln, für die Umsetzung der in der Komposition enthaltenen Klezmer-Elemente zu gewinnen.

Musikalisch ist das Drama eine durchkomponierte Mischung aus komplexen Orchester-Nummern, Rock-Songs, Chören, Folklore-Nummern und szenischen Ensemble-Stücken.
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