Alles geht. Nichts ist unmöglich. Zumindest bei Ramona Rotstich.

Die talentierte Sängerin, Song-Writerin und Plattenproduzentin hat sich eine fiktionale Musik-Serie mit ihr als Hauptdarstellerin in den Kopf gesetzt und trotz der üblichen Bedenken und gegen alle Widerstände einfach in die Tat umgesetzt. Ramona Rotstich hat also das Raketenbaby wieder startklar gemacht und ihre eigene Web-Serie produziert – „Rocket Roll“. Das Video-Tagebuch einer Pop-Diva.

Alles geht. Nichts ist unmöglich. Zumindest bei Ramona Rotstich.
Die beeindruckend produktive Künstlerin wird zeitgleich mit ihrer neuen Single "Regenbogenmaschine" auch diese unterhaltsame Scripted-Reality veröffentlichen und beweisen, dass sie nicht nur als Musikerin, sondern auch als Schauspielerin erstaunliches Talent besitzt. Ganz zu schweigen von den vielen anderen Positionen, die sie bei den sechs Folgen von "Rocket Roll" kompetent ausgefüllt hat.

Regie, Drehbuch und Produktion liegen ausschließlich in ihren Händen und werden durch eine kleine Crew und ein halbes Dutzend hervorragender Schauspieler kongenial ergänzt. Werner Brix liefert hier eine genauso großartige Vorstellung als väterlicher Manager ab, wie Mathias Novovesky als nerdiger Tontechniker, Michael Smulik als spezieller Gitarrist, oder Kathi Holoubek und Andrea Nitsche als sehr unterschiedliche Freundinnen, außerdem glänzen Pizzera & Jaus als witzige Erzähler und es gibt jede Menge Gastauftritte aus der heimischen Musikszene. Und Ramona selbst stellt diese quirrlige, kreative, selbstbewusste, etwas eigenwillige, aber immer liebenswerte Pop-Diva so authentisch dar, dass man die rothaarige Sirene einfach lieben muss.

"Rocket Roll" ist ein kurzweiliges Internet-Serien-Format mit viel Musik, Humor und etwas nackter Haut, und erinnert einen daran, dass Pop-Musik Spaß machen sollte und was alles möglich ist, wenn man nur will. Zumindest bei Ramona Rotstich.
Links zum Artikel