NEWS vom 06.08.2016 | dasFachblatt.de

Rock Superstar for a day,

Geheimtipp for a lifetime. So lässt sich die Vita der beiden Bengels von King’s Tonic bisher ganz gut zusammenfassen. Sie haben viele kleine Hits gelandet, Musikpreise eingeheimst, Achtungs-Erfolge gefeiert, zwischen all diesen Gipfeln lag aber auch so manches Tal. Bei rund 500 Shows in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Russland, den USA, China, Thailand, Malaysia, Singapur, Italien, Kroatien und Griechenland haben sie es auf Deutsch und Englisch krachen lassen, mal auf Festivals vor zehntausenden Zuschauern in Sibirien, in Peking, oder Shows in London und Los Angeles, aber eben auch in dubiosen Eckkneipen in Essen-Kray, Zittau oder Berlin-Marzahn. Ihre treuesten Fans haben sie dort, wo sie leben – im Ruhrpott. In ihrer Walheimat Dortmund standen sie auf jeder Bühne – vom Jugendzentrum bis zur monströsen Westfalenhalle 1.

2016 wollen sie es jetzt wissen. Radio- und TV-erprobt, auf Tourneen gestählt und im Studio gereift bringen King’s Tonic ein (unter anderem von Andy Brings produziertes und Soundguru Eroc gemastertes) Album an den Start, was über die volle Distanz mehr ist, als ein guter Geheimtipp.

Biografien

James Mean ist in Tanzania aufgewachsener Wahl-Dortmunder mit Zweitwohnsitz in Los Angeles. Von der Welt, die er mit King’s Tonic zweisprachig besingt, hat er also Einiges gesehen. Mit einem echten Heiland – Swen O. heißt wirklich so – an seiner Seite hat man den Papst halt in der Tasche. Da feiert man gemeinsam als Rock‘n’Roller große Shows in Russland oder China und nimmt zwischendurch auch mal TV-Auftritte vor einem Millionenpublikum mit – zum Beispiel bei Günther Jauch – oder macht sich in der heimischen Westfalenmetropole nützlich, indem man seinem geliebten Ballspielverein ein paar hymnische Ohrwürmer widmet. Weil ihn die Shows mit King’s Tonic genauso wenig auslasten wie sein in Bälde mit der Dissertation endgültig abgeschlossenes Langzeitstudium der Geschichtswissenschaften, Vorlesungsreisen durch die USA oder in Fußball-Stadien rumzuhüpfen, spielt er in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne Fischtennis.

Swen O. Heiland ist der Musik-Freak, Songwriter und Soundtüftler, den eine Band braucht, um besser zu sein, als die anderen. Nicht übermäßig viele deutsche Musiker und Songwriter sind ähnlich umtriebig und vielseitig unterwegs. Der Multiinstrumentalist hat seit Beginn seiner Laufbahn Anfang der 2000er Jahre mit zahlreichen Größen aus dem Rock-, Pop-, Gothic- und Metal-Genre zusammengearbeitet. Er zieht nicht nur die Strippen bei seiner Haupt-Band King’s Tonic, er ist außerdem aktuell festes Bandmitglied bei der Rockband SG Royal, dem Gothic-Act Leandra und der Singer/Songwriter-Formation Rich Kid Rebellion. Zudem war er in diversen weiteren Bandprojekten wie u.a. den Dortmunder Jungs, Butzemann, Kim? oder Slowtide aktiv. Wenn er weder eine Gitarre noch eine Bassgitarre in der Hand hat – also fast nie – schaut er sich die Konzerte von anderen Leuten an, hört Iron Maiden oder spielt Videospiele, um seine Hand-Auge-Koordination zu verbessern.