Rocken gegen die Obrigkeit

HIOB AD der namhafte Tattoo-Artist und Ex-Drummer der legendären deutschen Punk-Band The Idiots, veröffentlicht sein Debütalbum "Iron Skies" und sorgt mit seiner ersten eigenen Rock Scheibe für kräftig Furore.
Mit "Iron Skies" eröffnet HIOB AD die Rebellion gegen die Obrigkeit und zwar mit einer melancholisch angehauchten Songpalette, die von ruhigen bis hin zu schnellen, energiegeladenen Tracks alles zu bieten hat. Starke Gitarrenriffs, vorantreibende Schlagzeugeinlagen und Solos sind dabei die wohltuende Rezeptur des knapp 60-minütigen Debüts. Und daneben sorgt der selbsternannte "Hiob der Neuzeit" mit Einflüssen des Grunge und Metal aus den neunziger Jahren auch noch für ein wohl dosiertes nostalgisches Flair, was sicherlich nicht nur eingefleischten Rockfans besonders gefallen dürfte.

Rocken gegen die Obrigkeit
Was "Iron Skies" zu einem außergewöhnlich spannenden und vor allem auch anspruchsvollen Album avancieren lässt, ist aber nicht zuletzt auch der Vielfalt und Eindringlichkeit seiner Texte zu verdanken. So zieht sich seine offensive Haltung gegenüber der heutigen Politik wie ein roter Faden durch das Album und macht Themen wie die Waffenlobby und deren Kriegstreiberei oder den totalitären Kapitalismus zum Gegenstand.

Letzteres thematisiert HIOB AD auf eindrückliche Weise im Video zum Titeltrack "Iron Skies", das mit einer künstlerisch anspruchsvollen Inszenierung rund um einen Samurai aufwartet und die Stimmung des Songs perfekt wiedergibt.

Als Fazit hat HIOB AD mit seinen 14 Rockhymnen ein bemerkenswert ehrliches und stimmungsvolles Gesamtwerk geschaffen, das sich zweifelsohne in die Köpfe seiner Hörer einbrennt. Fu?r sein Album hat sich HIOB AD übrigens Ausnahmegitarrist Fred Barreto mit an Bord geholt.