NEWS vom 18.05.2018 | dasFachblatt.de

White Buffalo

Ein wenig weisser ist das Fell des amerikanischen Büffels geworden, die Jahre gehen an keinem Büffel vorbei. Aber musikalisch, meine Damen und Herren, musikalisch ist er nicht älter sondern noch fetter, rhytmischer und im besten Sinne routinierter geworden. Getragen vom voluminösen E-Bass und dem manchmal aggressiven Schlagzeug, kommen die Simme und Western-Gitarre voll zur Geltung.

White Buffalo
Fotocredit: Eva Smuk
Der Sound von White Buffalo eben. Das aktuelle Album heißt „Love And Death Of Damnation“.

Beim Konzert im Berliner "Huxleys Neue Welt" war die Halle gefüllt, die Simmung gut und der Sound leider manchmal übersteuert, schlicht einen Tick zu laut. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch. Die Fans feierten ihren Star bei seinen langsamen und melancholischen Liedern und bei den Brecher-Songs gab es kein Halten mehr. Bei “Oh Darling, what have I done” brannte die Berliner Luft.

Ein gelungener Abend, den die drei Herren ihrem Publikum bescherten.
Bleibt nur noch die Frage, hat der auch durch “Songs of Anarchy” bekannt gewordene Musiker und Songwriter eigentlich ein Motorrad? Dazu werden wir ihn das nächste Mal befargen, wir freuen uns darauf.
Text: TKL
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